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Arabische Emirate / Oman

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Mit dem Mietwagen im Oman

 Der arme Mietwagen war erst 2 Wochen alt....
Mit dem PKW durch den Oman

Im Wüstenort Al Ain
Traditionen werden gelebt

Auf dem Kamelmarkt
Auf dem Kamelmarkt

Ideal für eine Woche. Die Vereinigten Arabischen Emirate. Nur sechs Stunden Flug , zwei Stunden Zeitverschiebung und herrliches Wetter jetzt Ende Oktober.

Abu Dhabi, Doha, Dubai, Sharjah, ja, die kenne ich alle. Aber nur die Airports vom Umsteigen auf dem Wege nach Süd- und Sudostasien, wo ich seit über 25 Jahren auf vielen vielen Reisen unterwegs bin.

Irgendwie hat es mich nie hierher gezogen, wohl ob der gängigen Vorurteile, dass hier nur Powershopping und Hotelluxus jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten geboten ist. Seit Jahren versuchte ein Freund, der hier schon fast sein zweites Zuhause hat, mich vom Gegenteil zu überzeugen.

Endlich geschafft, sogar auf einem gemeinsamen Hinflug nach Abu Dhabi. Natürlich je mit Frau und Kind. Problemlose Mietwagenübernahme am Airport, ein erst eine Woche alter Toyota in hitzeabweisendem Weiß steht uns zur Verfügung. Und der auch für nur schlappe 160 Euro für acht Miettage inklusive aller Versicherungen.
Also rein in die Nacht, die gar keine ist. Die einenhalbstündige Fahrt auf der Autobahn nach Dubai geht über eine taghell erleuchtete Autobahn. Später werde ich sehen, dass alle auch auch noch so abgelegenen Straßen in den Emiraten beleuchtet sind. Und das Dank der derzeit noch munter sprudelnder Ölquellen.

Dubai verwirrt die Sinne. Geschäftigkeit, Baustellen und die besagten Shoppingcenter. Letztere sind eigentlich darüber hinaus riesige Erlebniswelten. Mit Schlittschuhlaufplatz, Riesenaquarien, Wasserfällen und mehr. Aber auch, und da kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus, einer mehrere hundert Meter langen echten Skipiste, natürlich mit Lift.
Durch dicke Schaufenster ist von den Verkäufsräumen in der Mall aus auch die übergroße Temperaturauzeige zu sehen: - 4 Grad. Und das mitten in der Wüste!

Und erst die Hotels am Jumairah Beach. Auf der Landseite des gigantischen Luxushotels Burj el Arab sind drei Hotels mit einem mehreren Kilometer langen künstlichen Lagunensystem verbunden. Per Boot wird man dekadent zu seinem Zimmer gebracht.

Auf die „Palme“, eine künstliche Inselgruppe im Meer, führt eine autobahngleiche Straße, deren letzter Abschnitt unter das Meer abtaucht um dann beim Hotel mit der passenden Namen Atlantis wieder aufzutauchen. Allein dessen Aquarium dürfte es mit seinem gigantischen Volumen in ganz Europa so nicht geben. 30.000 tropische Fische, darunter viele Haie, tummeln sich munter darin.

Beim Abendessen auf der Terrasse eines amerikanischen Restaurants in der Emirates Mall, die sich direkt neben dem über 800 Meter hohen Emirates Tower befindet, ein weiteres Highlight. Alle fünfzehn Minuten einer Wassershow in den weitläufigen künstlichen Lagunen, die selbst die in Las Vegas in den USA übertrifft.

Abends dann zum Sonnenuntergang eine Bootstour mit einer hölzernen arabischen Dhow auf dem Duabai Creek, welch ein faszinierender Kontrast alter Holzboote vor hypermodernen Glaspalästen.
Dann obligatorisch durch den Fisch- und Gemüsemarkt, wo es die besten Datteln der Welt zu kaufen gibt. Fast Mitternacht, und immer noch geschäftiges Treiben in den berüchtigten Shouks der Altstadt Deja.

Fast in jedem der unzähligen Goldgeschäft herrscht rege Nachfrage, einheimische Kundschaft beherrscht die Szene, unschwer zu erkennen an der traditionellen Kleidung. Der Mann trägt seinen weißen Kaftan, auf dem Kopf ein ebenfalls weißes Tuch mit dem typischen schwarzen Ring. Und die Frauen sind ausnahmslos in peschschwarze bodenlange Gewänder gehüllt, das Kopftuch tief in die Stirn gezogen. Damit der vor dem Mund und der Nase getragene Schleier nicht abrutscht, verbindet über der Nase ein schmales Band diesen mit dem Tuch über der Stirn. Schwarze Socken und oft sogar schwarze Handschuhe verhindern jeden noch so verstohlenen männlichen Blick auf verbotene weibliche Haut.
Gelegentlich sieht man aber doch, dass bunte Gewänder, sorgfältig geschminkte Gesichter wie auch lackierte Fuß- und Fingernägel unter der schwarzen Ausgehmaskerade hervorblitzen. Die Handys werden von den Frauen sowieso als Statussymbol nicht nur besessen, sondern auch permanent benutzt.

Nach drei Nächten im durchaus bezahlbaren Novotel, Zimmer mit direkten Blick auf den Emirates Tower, haben wir genug gesehen und fahren in 3-4 Stunden quer durch die Wüste auf die Ostseite der Halbinsel über Fujairah nach Korfakkan an den Golf von Oman.

Eine andere Welt. Schon eher das Arabien, das meinen Vorstellungen entspricht. Die Köpfbedeckung der Männer ist hier nun ein kariertes Tuch, bei uns seit den 70er Jahren allgemein als Arafat Tuch bekannt. Nicht so aalglatt getragen wie die weißen bekränzten „Saudi“ Tücher der feinen Gesellschaft in Dubai, sondern eher in der verwegenen Form der rauhen Wüste.
Die mächtigen Geländeautos sind zwar hier mit ihren mindestens acht Zylindern genau solche Spritvernichtungsanlagen wie die drüben in Dubai, werden aber doch eher dem Zweck entsprechend verwendet, für den sie gebaut wurden.
Aber das alles ist eine andere Geschichte, die ich später erzählen werde...

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